

Abraham Louis Breguet (1747-1823)
Schon in 1793 hat der berühmte Uhrmacher Breguet ein System um Uhren zu
synchronisieren geplant.
Auf Platzierung einer Taschenuhr auf seine völlig mechanische Hauptuhr,
"La Pendule Sympathique", spannt sie nicht nur die Taschenuhr, stellt
seine Zeigern auf die Stunde aber justiert auch seine Gang. Eine bemerkenswerte
Ausführung! Breguet schrieb noch veröffentlichte jedes mögliches
Konto seiner Arbeit und seine Erfindung war vermutlich nur zu seinen nächsten
Bekannten bekannt.
In der Taschenuhr wird ein unterschiedliches Räderwerk unabhängig
gespannt. Die Synchronisierungsmeldung der Hauptuhr läßt das extra
Räderwerk tun was es tun muß.
Ich weiß nicht genau wie es im Detail
funktioniert.
Sein Enkel Louis Francois Clément Breguet
(1804-1883) wendete ein großer Teil seiner Leben die Elektrizität
und seine Anwendungen zu erforschen. Als Uhrmacher und Wissenschaftler gründete
er schon in 1856 in Lyon ein System von elektrischen Uhren. In 1866 errichtete
er eine ziemlich bemerkenswerte mechanische Uhr, in der eine 25 Zentimeter
hohe Stimmgabel (in 1711 durch den englische Musiker John
Shore erfunden) benutzt wird, die die Hemmung zu steuert.
Diese Uhr ist auf Anzeige im Musée International d'Horlogerie in La
Chaux-de-Fonds, die Schweiz.
Animation
Die gleiche Grundregel würde fast ein
Jahrhundert später vom schweizer Ingenieur Max
Hetzel der Bulova Watch Company verwendet, um ihre Accutron Uhren zu
treiben. In dieser Uhr engagiert sich ein Stein, der an einer der Zinken einer
Stimmgabel, nur 25 Millimeter in der Länge, befestigt ist, ein Zahlrad,
2.4 Millimeter im Durchmesser und mit 320 Zähnen. Die Stimmgabel stellt
die rechte Frequenz für die Zeitmessung und auch die Energie zur Antrieb
des Räderwerks, während ein elektronischer Stromkreis, das Stimmgabel
vibrieren hält.
Animation
Bisher war noch niemand erfolgreich viele mechanische Uhren im absoluten Schritt zu halten. Das schnelle Wachstum der Gleise während der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts gab die Anregung um die Mitteln zu finden, daß Uhren tatsächlich die gleiche Zeit anzeigten.
R.
L. Jones
Ein Pionier in der Synchronisierung der Uhren war R. L. Jones, der Bahnhofführer
von Chester in England. In seinem Patent Nr.702 aus 1857 adoptierte Jones
das System Bains der sympathischen Pendel. Eine mechanische Hauptuhr lieferte
die elektrischen Signale um die Pendel seiner einfachen schlüsselaufgezogenen
Uhren im Schritt zu halten. Das Pendel dieser Uhren bestand aus einer Spule,
die über zwei dauerhafte Magneten zog. Die elektrischen Signale, die
von Hauptuhr empfangen wurden, hielten die Nebenuhren im Schritt mit ihrer
Hauptuhr. Er benutzte die Turmuhr von Chester als Hauptuhr um seine Nebenuhren
zu synchronisieren.
Frederick James Ritchie (1828-1906)
In 1872 verbesserte James Ritchie, ein Uhrmacher aus Edinburgh, auch Bains System
der sympathische Pendeln (Patent Nr.2078). Rechts sehen wir das Pendel einer
Nebenuhr, daß mit eine Spule gepaßt ist und über zwei dauerhafte
Magneten schwingt. Links ist das Pendel der mechanischen Hauptuhr. Mittels der
Kontakte, gepaßt zu Pendel der Hauptuhr, wird die Spule des Pendels der
Nebenuhr an jede Schwingung angezogen, derartig daß es im absoluten Schritt
mit der Hauptuhr bleibt.
Eine umgekehrte Schwerkrafthemmung des Pendels der Nebenuhr treibt die Zeiger seines Zifferblatts. Animation
In 1878 geplante Ritchie auch ein System der Synchronisierung (Patent Nr.333),
beruhend auf dem Gebrauch einer selbstangetriebene Uhr, die eine gering gewinnende
Gange hat.
Ein synchronisierender Strom von 15 Sekunden wird durch den Elektromagnet der
Nebenuhr empfangen und endet genau an der Stunde. Sein Elektromagnet zieht einen
Anker herunter, um das Werk der Nebenuhr zu halten. Jedoch kann der Anker nicht
bewegen, bis der Minutenzeiger auf die Stunde aufgekommen ist und die Kerbe
in einem Nocken in der Lage ist, das Ende des Ankers zu empfangen. Ein Stift,
zum anderen Ende des Ankers gepaßt, haltet das Räderwerk der Uhr
bis das Aufhören des Stromes, wenn der Anker wegfällt.
John Alexander Lund
Linker
Zifferblatt: zwei Hebeln zwingen den Minutenzeiger zur Stunde.
Rechter Zifferblatt: ein V-förmiger Nocken schiebt den Minutenzeiger
zur Stunde mittels eines Stiftes, der an der Rückseite des Minutenzeigers
befestigt ist.
Wir haben einige Systeme gesehen, in denen die Zeiger der Nebenuhren durch eine Hauptuhr synchronisiert werden. Es gibt auch Systeme, die den Gang des Pendels korrigieren.
John Matthias Augustus Stroh (1828-1914)
In 1869 plante Augustus Stroh, ein Uhrmacher aus Furtwangen, der in 1851 nach
England gekommen war und in diese Zeit für Charles Wheatstone arbeitete,
ein System, daß den Gang eines Pendels synchronisierte. Stroh würde
später bekannt werden für seine Erfindungen, die auf Musikinstrumenten
bezogen sind.
In seinem Patent Nr.3028 trägt ein Hebel auf der rechten Seite ein kleines
Tochterpendel, ausgeglichen durch ein Gewicht auf der linken Seite dieses Hebels.
Die Federaufhängung des Tochterpendels ist eingespannt zwischen zwei örtlich
festgelegte Kiefer und seine Linse ist verbunden mit dem Pendel der zu synchronisieren
Uhr. Eine Synchronisierungsmeldung zieht einen Taster, der am Hebel angeschlossen
ist über dem Punkt eines Nockens, angebracht an der Achse des Minutenrads
der zu synchronisieren Uhr und also wird der Taster verschoben, vorgeschrieben
durch die Position des Nockens. Infolgedessen wird der Hebel geschaukelt und
dadurch wird die Nutzlänge des Tochterpendels geändert.
Der Gebrauch eines kleinen Tochterpendels verbunden mit dem Hauptpendel
ist nur eine bequeme Weise den synchronisierenden Effekt zu verkleinern.
Robert James Rudd (1844-1932)
Eine andere Synchronisationsvorrichtung, die den Gang des Pendels (Patent
Nr.19337) behebt, wurde von Rudd in 1898 erfunden.
Auf Empfangen der Synchronisierungsmeldung, .
zieht der Elektromagnet seinen Anker an, der einen Z-geformte Hebel dreht. Mittels
einer C-geformten Feder wird ein Hebel jetzt in eine durch eine Schnecke, gepaßt
an die Achse des Secundezeigers, vorgeschriebene Stellung gestellt. Der Z-geformte
Hebel lößt auch einen andere Hebel, der mit Stiften, die die Federaufhängung
eines Tochterpendels versehen, ist umfassen.
Wenn dieser Hebel angehoben oder gesenkt wird, ändert sich die Nutzlänge
des Tochterpendels und ändert auch die Gang des Pendels.
| Einleitung |
| Elektrizität und Magnetismus |
| Elektrizität und Uhrmacherei |
| A. Elektrostatische Uhren |
| B. Die ersten Erfindern |
| C. Unabhängigkeit der Kondition der Batterie |
| D. Funktionssicherheit der Kontaktgebung |
| E. Synchronisierung |
| F. Schaltrad und Impulsgebung |
| G. Das erste freie Pendel |
| H. Das freie Pendel von Shortt |
| Zusammenfassung |
| Seite 1. |
| Seite 2. |
| . |
| Seite 3. |
| Seite 4. |
| Seite 5. |
| Seite 6. |
| Seite 7. |
| Seite 8. |
| Seite 9. |
| Seite 10. |
Seite 11. |